S a t z u n g

der

Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Kreisgruppe Gießen e.V.

 

Inhalt:

PRÄMBEL

I. NAME / SITZ / ZWECK / MITTELVERWENDUNG
     § 1 NAME / SITZ / GESCHÄFTSJAHR
     § 2 ZWECK
     § 3 GEMEINNÜTZIGKEIT / MITTELVERWENDUNG

II. MITGLIEDSCHAFT UND GLIEDERUNG
     § 4 MITGLIEDSCHAFT
     § 5 GLIEDERUNG
     § 6 VERHÄLTNIS ZU ÜBERGEORDNETEN GLIEDERUNGEN
     § 7 DLRG-JUGEND

III. ORGANE
     § 8 MITGLIEDERVERSAMMLUNG
     § 9 VORSTAND
     § 10 KOMMISSIONEN UND BEAUFTRAGTE
     § 11 SCHIEDS- UND EHRENGERICHT

IV. SONSTIGE BESTIMMUNGEN
     § 12 PRÜFUNGEN
     § 13 MATERIAL
     § 14 EHRUNGEN
     § 15 AUSFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN

V. SCHLUSSBESTIMMUNGEN
     § 16 SATZUNGSÄNDERUNG
     § 17 AUFLÖSUNG
     § 18 INKRAFTTRETEN DER SATZUNG

 

PRÄAMBEL

    Die DLRG bildet durch ihre Mitglieder und Gliederungen die größte, freiwillige und führende Wasserrettungsorganisation Deutschlands und der Welt.

    In ihr finden alle Mitglieder und Gliederungen eine ehrenamtlich und humanitär wirkende Gesellschaft zur Verhinderung von Ertrinkungsfällen vor.

    Alle Gliederungen, die den Namen der DLRG führen, erkennen den bindenden Charakter dieser Gesellschaft an und verpflichten sich, ihr ganzes Tund und Handeln im Sinne dieser bundesweten Gesellschaft auszurichten.

    Gegenseitiges Vertrauen, Glaubwürdigkeit, gemeinschaftliches Handeln sowie die Übereinstimmung von Wort und Tat bilden die Grundlage des verbandlichen Umgangs. Sie begründen die menschliche Qualität und die Stärke der DLRG.

I.NAME / SITZ / ZWECK / MITTELVERWENDUNG

§ 1: NAME / SITZ / GESCHÄFTSJAHR

  1. Die Kreisgruppe Gießen e.V. der Deutschen Lebens- Rettungs- Gesellschaft (nachfolgend Kreisgruppe genannt) ist eine Gliederung des in das Vereinsregister des Amtsgerichts Friedberg eingetragenen DLRG Bezirks Gießen-Wetterau-Vogelsberg, der wiederum eine Gliederung des Landesverbandes Hessen (nachstehend Landesverband genannt), der wiederum eine Gliederung der am 19. Oktober 1913 gegründeten und in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg eingetragenen Deutschen Lebens- Rettungs- Gesellschaft (nachstehend DLRG genannt) ist.
    Die Kreisgruppe führt den Namen:
    • "Deutsche Lebens - Rettungs - Gesellschaft
    • Landesverband Hessen
    • Bezirk Gießen-Wetterau-Vogelsberg
    • Kreisgruppe Gießen e.V.“
  2. Die Kreisgruppe Gießen e.V. ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Gießen unter der Nummer 901 am 21.06.1972 eingetragen.
  3. Sitz der Kreisgruppe ist Gießen.
  4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
§ 2: ZWECK

  1. Vordringliche Aufgabe ist die Schaffung und Förderung aller Einrichtungen und Maßnahmen, die der Bekämpfung des Ertrinkungstodes dienen.
  2. Zu den Kernaufgaben nach Absatz 1 gehören insbesondere:
    1. frühzeitige und fortgesetzte Information über Gefahren im und am Wasser sowie über sicherheitsbewusstes Verhalten,
    2. Ausbildung im Schwimmen und in der Selbstrettung,
    3. Ausbildung im Rettungsschwimmen,
    4. Weiterqualifizierung von Rettungsschwimmern für Ausbildung und Einsatz,
    5. Organisation und Durchführung eines flächendeckenden Wasserrettungsdienstes im Rahmen und als Teil der allgemeinen Gefahrenabwehr von Bund, Ländern und Gemeinden.
  3. Eine weitere bedeutende Aufgabe der DLRG ist die Jugendarbeit und die Nachwuchsförderung.
  4. Zu den Aufgaben gehören auch die:
    1. Aus- und Fortbildung im Tauchen, in Erster Hilfe und im Sanitätswesen,
    2. Unterstützung und Gestaltung freizeitbezogener Maßnahmen am, im und auf dem Wasser,
    3. Durchführung rettungssportlicher Übungen und Wettkämpfe,
    4. Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter, insbesondere auch in den Bereichen Führung, Organisation und Verwaltung,
    5. Zusammenarbeit mit Behörden, Organisationen und Institutionen.
§ 3: GEMEINNÜTZIGKEIT/MITTELVERWENDUNG

  1. Die Kreisgruppe ist eine selbstständige Organisation und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  2. Die Kreisgruppe arbeitet grundsätzlich ehrenamtlich mit freiwilligen Helfern. Sie ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der DLRG.
  3. Die Kreisgruppe darf niemandem unverhältnismäßig hohe Vergütungen gewähren oder Verwaltungskosten erstatten, die ihrem Zweck fremd sind. Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  4. Die Zahlung einer Ehrenamtspauschale kann maximal in Höhe der gesetzlich zulässigen Höchstgrenze erfolgen.

II.MITGLIEDSCHAFT UND GLIEDERUNG

§ 4: MITGLIEDSCHAFT

  1. Mitglieder der Kreisgruppe können natürliche und juristische Personen des Privatrechts und des öffentlichen Rechts werden. Sie erkennen durch ihre Eintrittserklärung die Satzungen und Ordnungen der DLRG an und übernehmen alle sich hieraus ergebenden Rechte und Pflichten.
  2. Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet der Vorstand.
  3. Mitglieder üben ihre Rechte und Pflichten in der Kreisgruppe aus und werden in den übergeordneten Gliederungen (Bezirk, Landesverband und Bundesverband) durch die gewählten Delegierten vertreten.
    Die Amtszeit der Delegierten endet mit der Wahl der Delegierten für die nächstfolgende ordentliche Tagung.
    Die Zahl der Delegierten richtet sich nach der Zahl der Mitglieder, für die im Vorjahr Beitragsanteile abgerechnet wurden.
  4. Die Ausübung der Mitgliedsrechte ist davon abhängig, ob die Beitragszahlungen für das laufende bzw. vergangene Geschäftsjahr nachgewiesen werden können.
  5. Das Stimmrecht kann nur persönlich und erst nach Vollendung des 16. Lebensjahres ausgeübt werden. Das passive Wahlrecht gilt mit dem Eintritt der Volljährigkeit. Wahlfunktionen in den Organen der DLRG oder ihrer Gliederungen können nur Mitglieder ausüben. Das aktive und passive Wahlrecht der DLRG-Jugend regelt die Jugendordnung.
    1. Die Mitgliedschaft endet durch:
      • Austritt des Mitgliedes
      • Tod des Mitgliedes
      • Streichung aus der Mitgliedsliste
      • Ausschluss des Mitgliedes
    2. Die Austrittserklärung eines Mitgliedes wird zum Ende eines Geschäftsjahres wirksam, wenn sie bis zum 01. Dezember des gleichen Jahres bei der Kreisgruppe schriftlich eingegangen ist.
    Die Streichung als Mitglied kann bei Rückstand eines Jahresbeitrages erfolgen, wenn der Rückstand mindestens einmal unter Fristsetzung erfolglos angemahnt wurde. Auf Antrag kann die Mitgliedschaft nach Zahlung der rückständigen Beiträge fortgeführt werden.
  6. Die Mitglieder haben den durch die Mitgliederversammlung für die Kreisgruppe festgelegten Jahresbeitrag zu leisten, der die entsprechenden Anteile für die übergeordneten Gliederungen enthält. Beim Ausscheiden eines Mitgliedes erlischt seine Beitragspflicht mit Ablauf des Geschäftsjahres, in dem die Beendigung der Mitgliedschaft rechtswirksam wird.
  7. Ehrenmitglieder der Kreisgruppe können von der Beitragspflicht befreit werden. Die Verpflichtung zur Abführung der Beitragsanteile an die übergeordneten Gliederungen wird dadurch nicht berührt.
  8. Endet die Mitgliedschaft, ist das im Besitz des Mitglieds befindliche DLRG-Eigentum zurückzugeben. Scheidet ein Mitglied aus einer Funktion aus, hat es die entsprechenden Unterlagen unverzüglich an die Kreisgruppe abzugeben.
  9. Durch eigenmächtige Handlungen eines Mitglieds wird die DLRG nicht verpflichtet.
§ 5: GLIEDERUNG

  • Die Kreisgruppe kann Stützpunkte einrichten.
§ 6: VERHÄLTNIS ZU ÜBERGEORDNETEN GLIEDERUNGEN
  1. Die Kreisgruppe ist an die Satzungen der übergeordneten Gliederungen gebunden und muss die sich daraus ergebenden Verpflichtungen erfüllen. Sie ist ferner verpflichtet, die auf diesen Satzungen beruhenden Ordnungen und Beschlüsse umzusetzen.
    Die Satzung der Kreisgruppe muss in den Aufgaben des Vereinszweckes und in den die Zusammenarbeit in der DLRG und ihren Organen und Gremien tragenden Grundsätzen mit den Satzungen der übergeordneten Gliederungen in ihrer jeweils gültigen Fassung in Einklang stehen.
    Die Satzung der Kreisgruppe einschließlich der Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung der übergeordneten rechtlich selbstständigen Gliederung.
  2. Die Kreisgruppe hat dem Bezirk Niederschriften über Mitgliederversammlungen vorzulegen. Der Statistische Jahresbericht, der Jahresabschluss, die Beitragsabrechnung mit Mitgliederstatistik sowie alle sonstigen für statistische Zwecke angeforderten Daten und die Beitragsanteile sind zu den festgesetzten Terminen zu übersenden.
  3. Die Kreisgruppe hat Beitragsanteile an den Bezirk, den Landesverband und den Bundesverband zu leisten, deren Höhe von den zuständigen Gremien festgesetzt wird.
  4. Wenn die Kreisgruppe ihren Verpflichtungen aus Abs. 3, Satz 2 gegenüber dem Bezirk nicht termingerecht nachgekommen ist, hat sie in der der Fälligkeit folgenden Bezirkstagung / Bezirksratstagung kein Stimmrecht.
  5. Die Kreisgruppe wird von einem eigenen Vorstand geleitet. Er soll entsprechend den Bestimmungen über die Zusammensetzung und die Wahl des Kreisgruppenvorstandes gebildet werden.
  6. Zu allen Mitgliederversammlungen ist der Bezirk fristgerecht einzuladen; von allen Tagungen der Kreisgruppe ist dem Bezirk eine Abschrift des Protokolls binnen sechs Wochen zuzuleiten.
    Vorstandsmitglieder übergeordneter Gliederungen haben das Recht, an den Zusammenkünften der Kreisgruppe teilzunehmen und dort das Wort zu ergreifen.
  7. Übergeordnete Gliederungen sind berechtigt, die Kreisgruppe regelmäßig zu beraten und zu überprüfen. Sie können dazu in deren Arbeit und Unterlagen Einsicht nehmen, sich Abschriften und Kopien fertigen und, falls gegen gesetzliche Vorschriften, diese Satzung, Beschlüsse der Gremien und/oder Richtlinien und Ordnungen der DLRG verstoßen wird, Hilfestellung geben und/oder Weisungen zu deren Einhaltung erteilen.
§ 7: DLRG-JUGEND

  1. Die DLRG- Jugend der Kreisgruppe ist die Gemeinschaft junger Mitglieder in der DLRG.
  2. Die Bildung einer Jugendgruppe der Kreisgruppe und die damit verbundenen Aufgaben gem. § 2, Abs. 2, Satz 1 KJHG stellen ein besonderes Anliegen und eine bedeutende Aufgabe der DLRG dar. Die freiwillige und selbstständige Übernahme und Ausführung von Aufgaben der Jugendhilfe erfolgen auf der Grundlage der gemeinnützigen Zielsetzung der DLRG.
  3. Inhalt und Form der Jugendarbeit vollziehen sich nach einer Jugendordnung, die von der Jugendversammlung beschlossen wird und der Zustimmung der Mitgliederversammlung bedarf.
  4. Der Vorstand der Kreisgruppe wird im Jugendvorstand durch eines seiner Mitglieder vertreten.
  5. Die Jugendordnung ist Bestandteil dieser Satzung.

III.ORGANE

§ 8: MITGLIEDERVERSAMMLUNG

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberstes Organ der Kreisgruppe. Sie tritt jährlich mindestens einmal zusammen.
  2. Zur Mitgliederversammlung muss schriftlich mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung eingeladen werden. Die ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung sind bei ordnungsgemäßer Einladung beschlussfähig.
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies der Vorstand mit einfacher Mehrheit beschließt oder mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich verlangt.
  4. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen schriftlich bis zu dem in der Einladung genannten Termin in der Geschäftsstelle eingegangen sein. Andernfalls können Anträge nur noch als Dringlichkeitsanträge eingebracht werden, deren Behandlung nur mit Zustimmung der Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erfolgen kann.
  5. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden -soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt- mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden bei der Ermittlung der Mehrheit nicht mitgezählt. Die Abstimmungen erfolgen offen, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt. Dem Antrag auf geheime Abstimmung ist stattzugeben, wenn mindestens ein Drittel der anwesenden Stimmberechtigten dies verlangt.
  6. Die Mitgliederversammlung gibt die Richtlinien für die Tätigkeit der Kreisgruppe und behandelt grundsätzliche Fragen und Angelegenheiten. Sie nimmt die Berichte der übrigen Organe und der Kassenprüfer entgegen und ist zuständig für:
    1. die Wahl der Mitglieder des Vorstandes und ggf. deren Stellvertreter sowie für Nachwahlen
    2. die Wahl der Kassenprüfer und deren Stellvertreter, die nicht dem Vorstand angehören dürfen
    3. die Wahl der Delegierten zur Bezirkstagung
    4. Entlastung des Vorstandes
    5. die Höhe des Mitgliedsbeitrags
    6. die Genehmigung des Haushaltsplanes und die Feststellung des Jahresabschlusses
    7. Anträge
    8. Satzungsänderungen
    9. Ernennung von Ehrenmitgliedern
  7. Der Vorsitzende der Kreisgruppe beruft die Mitgliederversammlung ein und leitet sie. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist den Mitgliedern innerhalb von vier Wochen nach Ende der Tagung zugänglich zu machen.
    Einsprüche gegen das Protokoll können nur von stimm- oder redeberechtigten Mitgliedern schriftlich innerhalb von vier Wochen nach Absendung beim Vorsitzenden geltend gemacht werden. Über Protokolleinsprüche entscheidet der Vorstand.
§ 9: VORSTAND

  1. Der Vorstand leitet die Kreisgruppe im Rahmen dieser Satzung. Ihm obliegt insbesondere die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er ist für die Geschäftsführung verantwortlich und führt die Geschäfte nach einem Geschäftsverteilungsplan, den er sich selbst gibt.
  2. Den Vorstand bilden mindestens:
    1. der Vorsitzende
    2. der stellvertretende Vorsitzende
    3. der Schatzmeister
    4. der Technische Leiter Einsatz
    5. der Technische Leiter Ausbildung
    6. der Vorsitzende der Jugend der Kreisgruppe
    7. der Referent für Öffentlichkeitsarbeit
    Der Vorstand kann erweitert werden.
    Jedes Mitglied kann im Vorstand nur eine Funktion ausüben.
  3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
    Der Vorsitzende führt den Vorsitz im Vorstand.
  4. Die Mitglieder des Vorstandes, die Kassenprüfer und die Delegierten zur Bezirkstagung werden in der Mitgliederversammlung für den Zeitraum von drei Jahren gewählt. Ihre Amtszeit endet mit dem Beginn der Neuwahlen.
    Der Jugendvorsitzende wird in der Jugendversammlung gewählt.
  5. Die Wahl erfolgt geheim. Wenn kein stimmberechtigtes Mitglied widerspricht, kann offen gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig.
  6. Gewählt ist, wer mindestens eine Stimme mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden bei der Ermittlung der Mehrheit nicht mitgezählt. Wird bei mehreren Kandidaten eine solche Mehrheit nicht erreicht, findet zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl eine Stichwahl statt, die bei Stimmengleichheit zu wiederholen ist. In der Stichwahl ist gewählt, wer die meisten Stimmen erzielt.
  7. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während dessen Amtszeit aus, beauftragt der Vorstand ein geeignetes Mitglied der DLRG mit der Wahrnehmung der Geschäfte bis zur Ergänzungswahl. Scheidet der Vorsitzende aus, ist unverzüglich eine Neuwahl durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung durchzuführen.
  8. Der Vorstand tagt nach Bedarf oder auf schriftlichen Antrag von mindestens drei seiner Mitglieder. Zu Sitzungen des Vorstandes ist mindestens 2 Wochen vorher schriftlich oder elektronisch (per Email) -unter Bekanntgabe der Tagesordnung- einzuladen. Der Vertreter eines Vorstandsmitglieds hat nur Stimmrecht, wenn das Vorstandsmitglied nicht anwesend ist. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst.
    Für die Beschlussfassung des Vorstandes sowie für das Protokoll findet § 8 Abs. 2, 5 und 7 entsprechende Anwendung.
§ 10: KOMMISSIONEN UND BEAUFTRAGTE

  1. Kommissionen können durch Beschluss eines Organs für bestimmte und abgegrenzte Aufgaben gebildet werden. Die Kommission wählt ihren Vorsitzenden selbst.
  2. Kommissionen haben ihre Arbeitsergebnisse dem Organ, welches sie berufen hat, zur Auswertung und Beschlussfassung vorzulegen.
  3. Für besondere Fachgebiete können vom Vorstand Beauftragte berufen werden. Ihnen kann die Erledigung genau begrenzter Aufgaben übertragen werden.
§ 11: SCHIEDS- UND EHRENGERICHT

  1. Zur Wahrung des Ansehens der DLRG kann ein Schieds- und Ehrengericht gebildet werden.
  2. Bei Streitigkeiten in der DLRG muss vor Einleitung rechtlicher Schritte das Schieds- und Ehrengericht angerufen werden.
  3. Die Schieds- und Ehrengerichtsordnung der DLRG ist Bestandteil dieser Satzung.

IV. SONSTIGE BESTIMMUNGEN

§ 12: PRÜFUNGEN

  • Im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Lehrtätigkeit nimmt die DLRG Prüfungen ab.
    Art, Inhalt und Durchführung werden durch die Prüfungsordnungen der DLRG und deren Ausführungsbestimmungen geregelt. Sie sind für Prüfer und Prüfungsteilnehmer bindend.
    Die Prüfungsordnungen werden vom Präsidialrat erlassen.
    Die Durchführungsbestimmungen beschließt der Landesverbandsvorstand.
§ 13: MATERIAL

  1. Zur Erfüllung der Aufgaben notwendiges DLRG-Material wird von der DLRG vertrieben.
  2. Die Buchstabenfolge DLRG sowie die Verbandszeichen sind im Markenregister Deutsches Patent- und Markenamt München markenrechtlich geschützt.
  3. Die Verwendung der Buchstabenfolge und der Verbandszeichen wird durch eine Gestaltungsordnung (Standards) geregelt; sie wird vom Präsidialrat erlassen.
  4. Die Kreisgruppe ist verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass Material, das nicht von der Materialstelle der DLRG bezogen wird, der Gestaltungsordnung entspricht und geeignet ist.
§ 14: EHRUNGEN

  • Personen, die sich durch besondere Leistungen auf dem Gebiet der Wasserrettung oder durch hervorragende Mitarbeit verdient gemacht haben sowie langjährige Mitglieder, können geehrt werden. Die Ehrungen werden durch die Ehrungsordnung der DLRG und die Richtlinien für die Verleihung der Ehrennadel des Landesverbandes Hessen geregelt.
§15: AUSFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN

  1. Es gilt die Geschäftsordnung des Landesverbandes / der übergeordneten Gliederung.
  2. Es gilt die Wirtschaftsordnung der DLRG.

V.SCHLUSSBESTIMMUNGEN

§ 16: SATZUNGSÄNDERUNGEN

  1. Satzungsänderungen können nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden; zu diesem Beschluss ist eine Zweidrittel- Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Sie bedürfen der Zustimmung der übergeordneten rechtlich selbstständigen Gliederung.
  2. Die beantragte Satzungsänderung muss im Wortlaut und mit schriftlicher Begründung mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden.
  3. Der Vorstand ist ermächtigt, Satzungsänderungen, die vom Amtsgericht bzw. Registergericht oder vom Finanzamt aus Rechtsgründen für erforderlich gehalten werden, eigenständig zu beschließen und anzumelden. Die Mitglieder sind an der nächsten Mitgliederversammlung davon in Kenntnis zu setzen.
§ 17: AUFLÖSUNG

  1. Die Auflösung der Kreisgruppe kann nur in einer zu diesem Zweck 6 Wochen vorher einberufenen, außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertel- Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden.
    Für die Beschlussfähigkeit gilt § 8 Abs. 2
  2. 2. Nach Auflösung der Kreisgruppe oder Wegfall des gemeinnützigen Zwecks wird das Sach- und Barvermögen -nach Zustimmung des Finanzamtes- der übergeordneten als gemeinnützig anerkannten Gliederung übertragen, welche es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
    Bei gleichzeitiger Auflösung der DLRG auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene fällt das Sach- und Barvermögen -nach Zustimmung des Finanzamtes- einem anderen gemeinnützigen Verband mit gleicher oder artverwandter Zielsetzung zu, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
§ 18: INKRAFTTRETEN DER SATZUNG

  1. Diese Satzung ist am 19.03.2011 auf der Mitgliederversammlung in Gießen beschlossen worden. Sie wurde am 06.02.2011 durch die übergeordnete Gliederung genehmigt.
  2. Sie tritt mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Gießen in Kraft.
    Gleichzeitig verliert die alte, am 04.06.2008 beim Amtsgericht Gießen eingetragene Satzung vom 23.02.2008 ihre Gültigkeit.
Dietrich Schwarz      Ferdinand Even
 1. Vorsitzender        2. Vorsitzende